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05 Juli, 2023
Nach etwas mehr als 3 Jahren wurde gestern endlich mal wieder im Rahmen unserer wohl einmaligen Feuerwerk Kooperation als Pumpenzug Herzogtum Lauenburg zusammen mit dem THW OV Mölln geübt. Hierzu wurden gleich zu beginn die Gruppen bestehend aus LZ-G und THW Kameraden gemischt und wie üblich wieder gemeinsam Hand in Hand gearbeitet.
01 Juli, 2023
Im Rahmen der heutigen Veranstaltung "Treffen der Blaulichtfamilie" beim Kreisfeuerwehrverband Herzogtum Lauenburg an der FTZ in Elmenhorst wurde durch Landrat Dr. Christoph Mager und Kreiswehrführer Sven Stonies der neue GW-G offiziell übergeben.
05 Apr., 2023
Zum Abschied nochmal der neue und der alte GW-G zusammen auf einem Bild.
29 Jan., 2023
In diesem Jahr konnte, nach der alles bestimmenden Coronazeit, wieder halbwegs normal geübt werden. Wir hatten 11 Abenddienste, 3 Samstagsdienste so wie technische Dienste und Sitzungen mit dem Verband und dem Kreis. Dazu kommen 33 Einsätze, die sich wie folgt gliedern: 16 TH Gas 1 TH 00 X 4 TH klein 1 SW KatS und Pumpe 4 TEL (S32) 5 Sonstiges 2 Einsatzübungen Einen Einsatz möchte ich besonders hervorheben. In einem großem Betrieb wurde mit einem Gabelstapler ein 1000 Liter IBC beschädigt. Das hatte zu Folge, dass dieser auslief. Der LZ-G war über 9 Stunden mit der Eindämmung und Beseitigung beschäftigt.
09 Feb., 2022
Auch uns hat die Pandemie betroffen, deshalb fällt mein Jahresbericht nicht so umfangreich aus wie sonst. Zurzeit hat der LZ-G Herzogtum Lauenburg 102 Mitglieder. Davon 4 Frauen. Da wir zeitweise den Dienstbetrieb aussetzen mussten und auch als dann wieder Dienst in Gruppenstärke möglich war, konnten wir die Dienste leider nicht so gestalten wie es nötig gewesen wäre. Auch die Gerätepflege blieb durch die Kontaktbeschränkungen auf der Strecke. Einsätze wurden natürlich trotzdem abgearbeitet. Wir hatten insgesamt 37, die sich wie folgt gliederten: 18 Gasgerüche/Gasaustritte 10 Feuer/Rauchentwicklungen 4 TEL im Rahmen des S32 2 Telefonische Beratungen 2 TH00X 1 Kat Alarm Rheinland-Pfalz
12 Jan., 2022
Das vorletzte in öffentlicher Hand befindliche Dekontaminations-Mehrzweckfahrzeug in Schleswig-Holstein hat sich in den Ruhestand verabschiedet. Es wurde Anfang November von seinem neuen Besitzer, einem Sammler von alten LKWs, mittels Tieflader an der FTZ Elmenhorst abgeholt. Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) beschaffte ab Mitte der 70ger Jahre insgesamt 229 Fahrzeuge dieses Typs. An den Kreis Herzogtum Lauenburg gingen davon 2 Stück. Die Dekontaminationsmehrzweckfahrzeuge waren primär auf den Einsatz im Verteidigungsfalle mit ABC-Kampfmittelgebrauch konzipiert, sekundär auf den Einsatz bei Gefahrgutunfällen und Unfälle mit radioaktivem Material. Die Aufgabe hierbei bestand im Aufbau und dem Betrieb eines Dekontaminationsplatzes. An diesem sollten sowohl Personen als auch Geräte dekontaminiert werden. Da die Dekontamination viel Wasser erforderte, wurde der Einsatz im Verbund mit einem Wassertankwagen empfohlen. Nach Ende des Kalten Krieges wurde das Konzept abgeändert, wobei der primäre Einsatzbereich nun bei den Gefahrgutunfällen lag. Aufgrund dieser Änderung wurden seit 1998 die Nachfolger der DMF, die GW Dekon P beschafft. Dieses Fahrzeug steht an der FTZ in Elmenhorst. Die DMF waren auf einem MAN 13.168 HA von den Odenwaldwerken ausgebaut worden. 170 PS 13t Gesamtgewicht erwiesen der Besatzung auf 7,90m Länge ganze Power. Auf dem Fahrzeug war nur wenig feuerwehrtechnische Beladung zu finden. Hierzu gehörte beispielsweise ein Schaumstrahlrohr, mit dem während der Fahrt eine rückseitige Abgabe von Schaum und Wasser möglich war. Weiterhin verfügte es über eine Trommelwinde mit einer Zugkraft von fünf Tonnen. Zu der umfangreichen Ausstattung zum Aufbau und Betrieb des Dekontaminationsplatzes gehörten unter anderem zwei Umkleidezelte sowie ein Duschzelt, zwei Tragkraftspritzen, Wasserfaltbecken sowie Wannen zum Auffangen des kontaminierten Wassers. Ein Edelstahltank wurde darin verbaut, der über einen Durchlauferhitzer verfügte. Bereits während der Anfahrt zum Einsatzort konnte ein Stromerzeuger in Betrieb genommen werden und somit Wasser erhitzt werden. Im Heckbereich wurde eine Einrichtung zum Streuen von Chlorkalk sowie eine wassersprühende Armatur verbaut. Diese waren für die Dekontamination von Flächen konzipiert. Jeder unserer Kameraden, die das DMF fahren konnten, die Betonung liegt hier wirklich auf Fahren konnten, erfreuten sich am Fahren mit dem DMF. Das Getriebe war nur mit Zwischenschalten und -kuppeln zu bändigen. Der Sound beim Fahren einmalig. Die Motorbremse erschreckte an jeder Ampel und an jedem Fußweg Passanten. In den letzten Jahren besuchten wir diverse Oldtimerausstellungen in Schleswig-Holstein und waren eines der Highlights. Seinen letzten Einsatz hatte das DMF beim Elbe-Hochwasser 2013. Dort konnten wir mit der verbauten Heizungsanlage unsere Zelte warm und trocken halten. Nun ging eine Ära zu Ende. Im letzten Jahr bekam das DMF keinen TÜV mehr, zu groß waren die Instandhaltungskosten. Wir hatten uns schweren Herzens mit dem KFV und der Kreisverwaltung entschlossen, das DMF über die VEBEG, in der Hoffnung ein Liebhaber ersteigert das DMF, zu veräußern. So kam es dann auch. Per Tieflader trat das DMF seine Reise zu seiner neuen Heimat an. Es ging in den Ort Fellerdilln nach Hessen. Dort wartet bereits eine der 229 Schwestern auf unser DMF. Im neuen Zuhause angekommen wurde das DMF erstmal einer Wäsche unterzogen und dann neben ihrer Schwester aus dem Lahn-Dill-Kreis abgestellt. Wir stehen mit dem Käufer des DMF in Kontakt, um uns fortlaufend nach unserer Oma zu erkundigen.
11 Okt., 2021
Am Samstag (09.10.2021), trafen sich die Kameraden des 2. Zuges zum Ausbildungsdienst Hochleistungspumpe in Elmenhorst. An diesen Tag sollte der Schwerpunkt auf den Aufbau so wie dem Betrieb der Hochleitungspumpe liegen. Zu Beginn teilten wir die Fahrzeuge auf und luden zusätzliches Material wie z.B. zusätzliche Saugschläuche auf. Dann verlegten wir zum Übungsort an den Elbe-Lübeck-Kanal nach Dalldorf, wo wir von unseren Zugführer in die genau Aufstellung der Fahrzeuge und Gerätschaften eingewiesen worden sind. Daraufhin bauten wir alles von der Wasserentnahmestelle über die Hochleistungspumpe, ein Wasserentnahmebecken bis hin zum Wasserwerfer auf. Da wir auch ein paar neue Kameraden dabei hatten, nutzten wir diese Zeit und wiesen sie gleich auf die Hochleistungspumpe und die PFPN (Portable Fire Pump Normal Pressure) des SW KatS ein, wie diese Inbetriebnahme genommen werden, worauf geachtet werden muss und wie diese über längeren Zeitraum betrieben werden. Natürlichen haben auch die Kameraden die schon länger dabei sind die Chance genutzt und ihr Wissen aufgefrischt. Als wir eine kleine Pause machten, bemerkten wir einen kleinen neugierigen Zuschauer, den wir einluden sich unsere Fahrzeuge an zu schauen um für ihn den Tag unvergesslich zu machen. Denn jemanden für die Feuerwehr zu begeistern, kann nie früh genug mit begonnen werden. Den kleinen Mann mit strahlenden Augen verabschiedet, fingen wir mit dem Rückbau an und machten die Fahrzeuge wieder Einsatzbereit.
11 Okt., 2021
Nach gefühlt einer Ewigkeit haben wir Ende September das erste mal wieder in voller Bereitschaftsstärke üben können. Hierfür wurde von Führungskräften des 1. Zuges eine kleine Lage vorbereitet. Auf einem Parkplatz im Industriegebiet Lauenburg stand ein Trecker mit angehängtem Wasserfass, Fassungsvermögen 7000l. Aus dem Fass trat ein Gefahrstoff aus, der erst noch näher erkundet werden musste. Im Gefahrenbereich selbst hielt sich noch der Fahrer des Gespanns auf. Die Übung wurde so ausgearbeitet, dass die Einheiten versetzt eintreffen. Also wie es im Einsatzfall auch tatsächlich ist. Die zuerst eintreffende örtliche Feuerwehr Lauenburg stellte mit deren TLF 16/25 den 3-fachen Brandschutz, stellte eine Lage auf Sicht fest und baute eine Not-Dekon auf. Kurz danach traf der erste Reaktorerkundungstruppkraftwagen (ReakErk 02) ebenfalls aus Lauenburg ein und begann mit der Menschenrettung unter CSA und nahm danach weitere Erkundungen im Gefahrenbereich sowie eine erste Gefahrstoffauswertung vor. Die Erkundung und Gefahrstoffauswertung ergab, dass hier Schwefelsäure ausgetreten war. Sofort wurden anhand der Auswertung weitere Maßnahmen ergriffen. Die ReakErk 03 und 04 aus Schwarzenbek und Mölln stellten weitere CSA Trupps. Die Trupps übernahmen das Verhindern einer weiteren Ausbreitung mittels Aufstellen einer Ecotarp Faltwanne, sowie Durchführen eines Pumpkreislaufes, ehe man schließlich die Leckage komplett schließen konnte. Der 2. Zug traf geschlossen als letztes an der Einsatzstelle ein, als bereits der erste CSA-Trupp im Einsatz war. Die Aufgaben des 2. Zuges waren Übernahme der Not-Dekon, der Aufbau der Dekon-Stufe 2 sowie das Bereitstellen von Material an der Absperrgrenze durch die Besatzung des GW-G. Am ELW liefen alle relevanten Informationen über den bisherigen Einsatzverlauf zusammen, die Gefahrstoffauswertung wurde komplettiert, eine Lagekarte und das Einsatztagebuch geführt, sowie die Kommunikation zur örtlichen FF und Leitstelle hergestellt. Die Übung hat gezeigt, dass es dringend an der Zeit war, wieder in kompletter Stärke zu üben. Viele Kleinigkeiten traten als Probleme auf, die aber durch regelmäßiges Üben nicht mehr auftreten sollen. Es tat auch der Kameradschaft gut, wieder einmal alle zusammen zu haben und ein paar Worte untereinander auszutauschen. Vielen Dank an die Kameraden des 1. Zuges für die Ausarbeitung dieses Ausbildungsdienstes.
20 Sept., 2021
Am Samstag den 18.09.2021 fand ein Übungsdienst des 2. Zuges mit dem Schwerpunkt Dekontamination von Personen in den Dekon-Stufen 2 und 3 statt. Anfangs bauten wir die Dekontaminationsstufe 2, mit der Einpersonduschkabine in Kombination mit unser FOBACON Schaumdekontamination auf und stellten die dazugehörigen Frisch- und Schmutzwasserbehälter bereit. Im Anschluss errichteten wir die Dekonstufe 3. Direkt hinter der Einpersonduschkabine folgten Stoß auf Stoß das 1. Aufenthaltszelt, das Duschzelt und das Ankleidezelt. Hierzu gehört auch die Zeltheizung und die Frischwasserheizung, die mit unseren Trinkwasserblasen gespeist wird. Dazu errichteten wir einen Trinkwassertransport mit dem GW-Dekon P. Um die Anlage nun auch "Nass" zu beüben, bildeten wir 2 CSA-Trupps mit je 2 Personen in die Körperschutzform 3 und 4 Personen in leichten CSA Anzügen der Körperschutzform 2 für die Dekontamination der CSA-Träger. Um in den Anzügen nicht nur durch die Dekonanlage zu gehen, gab es vorher einige Aufgaben für die 4 CSA-Träger zu erledigen. Neben einer mit 40kg belasteten Trage, die einmal um das Gelände getragen werden musste, sollte im Anschluss ein Rohr unserer kleinen Übungsanlage mit bereitgestelltem Material abgedichtet werden. Zum Abschluss ging es noch einmal durch den Industrieteil der Atemschutzübungsanlage. Nach der erfolgreichen Dekontamination hieß es nur noch alles wieder zusammen zu packen und die Fahrzeuge wieder einsatzbereit machen.
17 Juni, 2021
Seit Wiederaufnahme des Lehrgangsbetriebes an der FTZ überwacht der LZ-G die vorgeschriebenen Hygieneabläufe und den Ablauf der Coronatests. Vorab mussten Verkehrsschilder vom Bauhof der Stadt Mölln abgeholt, Hinweisschilder bedruckt und Verkehrssicherungsmaterial des KFV zusammengestellt werden. Auf dem Gelände der FTZ gilt während des Lehrgangsbetriebes die Einbahnstraßenregelung. Eine entscheidende Änderung ist die Straßenführung im Gegensatz zu den normalen Öffnungszeiten. Während des Lehrgangsbetriebes wird die FTZ ausschließlich von der Seiteneinfahrt angefahren. Vor dem 3. Bauabschnitt der FTZ ist die Corona-Teststation. Hier müssen alle Lehrgangsteilnehmer und Ausbilder verpflichtend einen Coronatest machen. Nachdem Test müssen alle Teilnehmer und Ausbilder in den Wartebereich einfahren und müssen dort in deren Fahrzeugen warten, bis die Ergebnisse vorliegen. Erst dann dürfen die Lehrgangsteilnehmer und Ausbilder auf die entsprechenden Parkplätze fahren und aussteigen. Wer mit seinem Lehrgang fertig ist, darf die FTZ durch die normale Ausfahrt dann verlassen. Auf dem gesamten Gelände haben wir entsprechende Verkehrs- und Hinweisschilder aufgestellt. Bisher haben sich alle Ausbilder und Lehrgangsteilnehmer an die entsprechenden Regeln auf dem Gelände gehalten. Unsere eigenen Kameraden werden an diesen Tagen ebenfalls getestet. Es gab weder in unseren eigenen Reihen, noch in den Reihen der Ausbilder und Lehrgangsteilnehmer einen positiven Test.
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